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ist die Entmagnetisierung einer Gesteinsprobe in einem von magnetischen Gleichfeldern freien Raum durch ein zusätzliches magnetisches Wechselfeld (Frequenz: 10 bis 1000 Hz), dessen Stärke langsam von Hmax stufenlos auf H=0 verringert wird.
Dabei werden mit steigendem Hmax nacheinander immer höhere Koerzitivfeldstärken HC erreicht und es verschwinden die Anteile der Remanenz, die durch weniger grosse HC-Werte gekennzeichnet sind (Abb.). Wenn bei der Wechselfeld-Entmagnetisierung die grösste vorkommende Koerzitivfeldstärke HCmax erreicht wird, werden schliesslich alle Remanenzen aus einem Gestein entfernt. Man spricht dann auch von magnetischer Reinigung. Die Analyse der Wechselfeld-Entmagnetisierung geschieht graphisch mit Hilfe der Zijderveld-Diagramme, rechnerisch mit der Mehrkomponentenanalyse.
Wechselfeld-Entmagnetisierung: Beispiele für eine Wechselfeld-Entmagnetisierung: a) Probe mit niedrigen Koerzitivkräften, die von Magnetit getragen werden, b) Probe mit extrem hohen Koerzitivkräften, die von Hämatit getragen werden, c) Probe mit einem weiten Spektrum unterschiedlich grosser Koerzitivkräfte. |
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