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1) im Zusammenhang mit Ferricrete im oberen Bereich eines Verwitterungsprofils oft als lateritische Duricrust benutzt. 2) allgemeiner gebräuchlich für Verwitterungsprofile, bei denen rote Böden als Residualbildung bei vorherrschend chemischer Verwitterung in tropischem bis warmem oder gemässigtem Waldklima entstehen. Unter Wegführung der löslichen Komponenten werden Eisen- und Aluminiumoxide bzw. -hydroxide angereichert, damit verbunden entstehen Bauxitlagerstätten, seltener auch Eisen-, Nickel- und Goldlagerstätten. 3) bodenkundlich veraltet für desilifizierte, sesquioxidreiche, rötliche Böden der immer- und wechselfeuchten Tropen (Ferralsols der WRB), die bei Austrocknung irreversibel verhärten und Plinthite bilden. |
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