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Longitudinaldüne, Strichdüne, freie Düne von länglicher Gestalt, deren Kamm annähernd in Hauptwindrichtung verläuft bzw. deren Ausrichtung die Resultierende aus Winden unterschiedlicher Richtung ist (Sif). Ihr wird die Querdüne gegenübergestellt. Die Bezeichnung hat weitgehend morphographischen Charakter, da darunter Dünen ganz unterschiedlicher Grösse und Genese subsumiert werden (Silk, Draa). Längsdünen kommen häufig in gleichabständigen Reihen vor, wobei ein enger Zusammenhang zwischen Gassenbreite und Dünenbreite sowie zwischen Dünenhöhe und Kammabstand zu bestehen scheint. Sie können auch nach Deflation des Mittelteils aus Parabeldünen hervorgehen. |
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