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das geomagnetische Hauptfeld ist als konservatives Kraftfeld
aufzufassen, das sich aus dem Potential V über -∇V=
herleiten lässt. Im quellenfreien Raum gilt ΔV =0. Für die üblichen Komponentenbeziehungen im geodätisch orientierten x, y, z-System ist Bx=X (positiv nach geodätisch Nord), By=Y (positiv nach geodätisch Ost), Bz=Z (positiv nach unten). Dabei ist die Totalintensität:
die Horizontalintensität:
die Deklination:
D =arctanY/X
und die Inklination:
I= arctanZ/H.
In geozentrischen Polarkoordinaten r, θ, λ, wenn r den radialen Abstand vom Zentrum der Referenzkugel, θ den Polabstand oder θ =90º-β mit β als der geographischen Breite, und wenn λ die
geographische Länge ostwärts von Greenwich aus bezeichnet, erhält man für die Feldkomponenten
durch Gradientenbildung:
Ein potentialloser Anteil des Hauptfeldes gilt als nicht gesichert, sondern wird als Rechenergebnis infolge der Unvollkommenheit des Beobachtungsmaterials, der Unschärfe der magnetischen Weltkarten und möglicherweise auch der statistischen Effekte der Ausgleichsmethode gewertet. |
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