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mineralanalytische Verfahren, qualitative und quantitative Bestimmung der Mineralphasen (Mineralphasenanlyse) und ihrer Gefügeverhältnisse (Gefüge) von Gesteinen, Erzen, mineralischen Rohstoffen, Baustoffen, technischen Produkten etc. Die Bestimmung der Minerale erfolgt zunächst nach ihren äusseren Kennzeichen, nach ihren physikalischen Eigenschaften (Härte, Glanz, Spaltbarkeit, Farbe, Strichfarbe), nach ihren morphologischen Kennzeichen (Tracht, Habitus), nach ihren Aggregatformen (Mineralaggregate) und nach ihren chemischen Kennzeichen. Die wichtigste Methode ist die Polarisationsmikroskopie an Streu- und Körnerpräparaten sowie an Gesteinsdünnschliffen (Dünnschliff). In vielen Fällen ist bei verschiedenen mineralanalytischen Verfahren eine Trennung der Mineralgemenge in ihre einzelnen Mineralphasen (Sortierung) und in ihre Korngrössenordnungen sowie eine Anreicherung der Mineralphasen (Mineralanreicherung) erforderlich. |
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