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umfangreiche Daten über Minerale, die in Karteien, Tabellenwerken, Lexika, Datenbanken u.a. vorliegen, z.B. Alphabetical Mineral Reference, ATHENA, ASTM-Kartei etc. Ab 1930 begann die "American Society for Testing Materials" eine Kartei aller bis zu diesem Zeitpunkt bestimmten kristallinen Substanzen zusammenzustellen, die sog. ASTM-Kartei. Von jeder kristallinen organischen und anorganischen Substanz wurde eine Karteikarte mit den wichtigsten kristallographischen, physikalischen und chemischen Daten erstellt, wobei den aufgelisteten d-Werten und ihren relativen Intensitäten (I/I100) die grösste Bedeutung zukommt. Seit dem Jahr 1950 erfolgt die jährliche Erneuerung dieser Datenbank. Diese Datenbank, auch als PDF-(Powder Diffraction File) oder JCPDS-Datei (Joint Commitee of Powder Diffraction Standards) bezeichnet, wird heute vom "International Centre for Diffraction Data" (ICDD) vertrieben und beinhaltet in der Version 1998 rund 110.000 Einträge von kristallinen Phasen. Die Gruppe der Mineralien umfasst dabei rund 5500 Datensätze. Aufgrund dieser Datenmenge werden heute CD-ROMS als Datenträger verwendet.
In der Datei der IMA (Kommission der Internationalen Mineralogischen Gesellschaft) sind neue Minerale und Mineralnamen vertreten. Jedes neue Mineral ist beschrieben mit einer IMA-Nummer, der chemischen Zusammensetzung, Kristallsystem, Raumgruppe, Zellparameter, Farbe, optische Eigenschaften und röntgenographische Daten aus Pulverdiffraktometer-Aufnahmen. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Tabellen und Lexika, wie z.B. [1] Anthony et al. (1990, 1995, 1997): Handbook of Mineralogy, Vol. I-III. - Tucson (Arizona). [2] Blackburn, W.H & Denne, W.H. (1997): Encyclopedia of Mineral Names. - Ottawa. [3] Fleischer & Mandarino (1995): Glossary of Mineral Species. - Tucson (Arizona). [4] Strübel & Zimmer (1991): Lexikon der Minerale. - Stuttgart. [5] WeiSS, S. (1998): Das grosse Lapis-Mineralienverzeichnis. - München. |
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