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Einheit der kristallchemischen Gliederung der Minerale. Da Minerale in erster Linie kristallin sind und durch chemische Reaktionen gebildet werden, ist für ihre systematische Einteilung ein chemisch-kristallstrukturellesEinteilungsprinzip zweckmässig. Die systematische Einteilung der Minerale erfolgt nach der von H. Strunz (1941) erstmals vorgenommenen Einteilung der "Mineralogischen Tabellen", die heute internationale Gültigkeit hat. Dabei wird das Prinzip der Strukturtypen mit dem chemischen Prinzip in Einklang gebracht und neun Mineralklassen unterschieden, wobei Strukturen gleichen Typs zu isotypen Reihen und solche ähnlichen Typs zu homöomorphen Gruppen zusammengefasst werden. |
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