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in seiner Flächengrösse und -form von der Idealgestalt abweichender Kristall (Abb. 1 u. 2). Durch die ungleichmässige Entwicklung wird weder die Lage der Flächen, noch der Winkel zwischen ihnen verändert. Die unterschiedliche Erscheinungsform wird meist hervorgerufen durch besondere Wachstumsbedingungen, wodurch die Wachstumsgeschwindigkeit bzw. die seiner Flächen in bestimmten Richtungen bevorzugt ist. Dendritische Minerale zeigen eine durch Wachstumsstörungen extrem unvollständige, skelettartige Ausbildung. Auch der Habitus kann sich in Abhängigkeit von den Bildungsbedingungen ändern.
Mineralverzerrung 1: a) Oktaeder und b, c) zwei verzerrte Formen.
Mineralverzerrung 2: a) idealer Quarz und b, c) verzerrte Formen. |
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