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Michail Sergejewitsch, russischer Geodät und Geophysiker, * 16.6.1909 Epiphan (Gebiet Tula), † 12.11.1991 Moskau; Studium der Mechanik, Mathematik und Astronomie an Universität Moskau; 1932-60 Mitarbeiter von F.N. Krassowski am Zentralen Wissenschaftlichen Forschungsinstitut für Geodäsie, Aerophotogrammetrie und Kartographie (ZNIIGAiK) Moskau; ab 1945 auch und später nur im "Institut für Physik der Erde" der Akademie der Wissenschaften. Dissertation mit weltweiter Beachtung: "Grundlegende Probleme der geodätischen Gravimetrie" Moskau 1945. Umwälzende Änderung der Theorie zur Bestimmung der Erdfigur und des äusseren Erdschwerefeldes aus gravimetrischen, astronomischen und geodätischen Messungen an der Erdoberfläche; Einführung des Quasigeoids als Bezugsfläche; astronomisch-gravimetrisches Nivellement zur Geoidbestimmung; vielfältige Studien zu den Beziehungen zwischen geodätischen Erkenntnissen und geophysikalischen Feldern und Prozessen (Schwerefeld, Erdgezeiten, Eigenschwingungen, Erdrotation). Weitere Monographien sind "Methoden zum Studium des äusseren Schwerefeldes der Erde und der Erdfigur" (Moskau 1960), "Allgemeine Theorie der
Eigenschwingungen der Erde" (Moskau 1989). |
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