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mutualistische Symbiose, in der Ökologie die Bezeichnung für eine Wechselbeziehung zwischen artverschiedenen Organismen, bei der im Gegensatz zu Konkurrenz, Räuber-Beute-System oder Parasitismus beide Partner aus Strukturen, Produkten oder Verhaltensweisen Nutzen ziehen (Symbiose). Die Organismen leben dabei weitgehend getrennt voneinander. Beispiele für Mutualismus sind die Bestäubung von Pflanzen durch nektarsammelnde Insekten, die Verbreitung von Pflanzensamen durch Landtiere über deren Nahrung oder die Beziehung zwischen Einsiedlerkrebsen und Seerosen: der Krebs setzt sich als Schutz vor Feinden Seerosen auf sein Gehäuse (meist leere Schneckenhäuser) und die Seerosen profitieren von abfallenden Resten bei der Nahrungsaufnahme des Krebses. |
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