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Gesteinsausbrüche aus der Bohrlochwand. Nachfall tritt v.a. in den oberen Bereichen einer Bohrung auf, wo oft lockere, rollige Deckschichten vorliegen. Auch schräg einfallende, plattige Schichten neigen dazu. Bindige Böden verengen oft durch ihre quellenden Eigenschaften das Bohrloch, was ebenfalls zu Nachfall führen kann. Nachfall erschwert die Bergung von Bohrwerkzeugen und kann die geologische Zuordnung des Bohrgutes behindern. Das Nachfallproblem lässt sich verhindern, indem man das Bohrloch in nicht standfestem Gebirge sichert. Eine Hilfsverrohrung des Bohrloches führt zu einer mechanischen Sicherung, eine Stützflüssigkeit (Spülbohrung) zu einer hydraulischen Stabilisierung der Bohrlochwand. |
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