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bei auch nur schwacher Luftbewegung fangen Netze o.ä. die kleinen Nebeltröpfchen auf, die nach und nach als grössere Tropfen abwärts fliessen: a) Nebelfänger nach Grunow, Hohenpeissenberg: Ein engmaschiges Drahtgazenetz fängt die Nebeltröpfchen auf und leitet den Niederschlag zur Messung ab. b) Am Flughafen Charles de Gaulle bei Paris wurden nach seiner Eröffnung im Jahre 1974 entlang der Landebahnen in die Erde versenkte Ventilatoren genutzt, um bei Nebel die Luft über ein engmaschiges Drahtnetz anzusaugen und damit den Nebel zu beseitigen. Bei geringer Luftbewegung wirkte das System innerhalb weniger Minuten soweit, dass der Sichtflugbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Die Blindflugeinrichtungen der modernen Flughafenausrüstung machten dieses System überflüssig. c) Netze, die im Bereich der Nebel-Küsten der Atacama in Peru und Chile aufgestellt werden, streifen soviel Feuchtigkeit aus der Luft, dass an mehreren Orten hiermit Trinkwasser gewonnen werden kann. d) Pinien auf den Kammlagen der Kanarischen Inseln, die besonders lange Nadeln entwickelt haben, kämmen aus den dort häufig aufliegenden Wolken ( = Nebel) soviel Wasser, dass die Vegetation gut gedeihen kann. |
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