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Natron-Hauyn, Noselith, Nosian, Nosin, Spinellan, nach dem Braunschweiger Bergrat K.W. Nose benanntes Mineral mit der chemischen Formel Na8[SO4|AlSiO4)6] und kubisch-hextetraedrischer Kristallform; Farbe: hell- bis dunkelblau, grau, braun, sogar schwarz, seltener weiss; Glas- bis Fettglanz; durchsichtig bis durchscheinend; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 5-6; Dichte: 2,3-2,4 g/cm3; Spaltbarkeit: ziemlich vollkommen nach (001); Bruch: muschelig; Aggregate: körnig, derb; Kristalle: klein und selten; vor dem Lötrohr schwer schmelzbar; in Säuren zersetzbar; Begleiter: Nephelin, Leucit, Hauyn, Augit, Feldspat; Fundorte: Rieden am Laacher See (Eifel), Albaner Berge (Italien), Kanarische und Kapverdische Inseln in Alkaligesteinen, vor allem in den Laven von Effusivgesteinen. |
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