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tritt ein, wenn Niederschlags- oder Schneeschmelzwasser nicht mehr in den Boden infiltrieren und an der Geländeoberfläche abfliessen. Er ist Auslöser und Transportmedium für Wassererosion. Es werden zwei Arten des Oberflächenabflusses unterschieden: a) Sättigungsabfluss setzt ein, wenn der Boden seine maximale Wasserkapazität, d.h. die Sättigung aller Poren mit Wasser, erreicht hat. b) Beim Horton-Abfluss (Hortonscher Landoberflächenabfluss) hat die Bodensäule nicht maximale Wasserkapazität erreicht, jedoch übersteigt die Nachlieferung des zur Versickerung bereitstehenden Wassers (in Strecke/Zeiteinheit) die Infiltrationsrate (in Strecke/Zeiteinheit) an der Geländeoberfläche. |
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