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1) generell die Versiegelung von Geländeflächen durch Baumassnahmen. Dies umfasst bebaute Gebiete, Strassen, Parkplatzflächen etc. Durch die versiegelten Flächen wird das Einsickern von Niederschlagswasser in den Boden verhindert mit der Folge eines höheren Oberflächenabflusses. 2) Sicherheitsmassnahme bei Böschungen, um ihre Standfestigkeit zu erhöhen bzw. zu erhalten. Oberflächenversiegelungen dienen im Felsbau zum Schutz gegen Verwitterung (z.B. bei Felsböschungen) sowie allgemein gegen durchsickerndes Bergwasser. Als Dichtungsmaterialien werden bindige Erdstoffe, Asphalt und Kunststoffolien verwendet. Oberflächenversiegelungen werden auch im Tunnelbau (Metall-, Bitumen-, Kunststoff-und Zementisolierung) und Talsperrenbau (Erdbaustoffe sowie Aphaltbeton, Zementbeton und Kunststoffolien) vorgenommen. |
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