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aus dem Amerikanischen stammender Begriff zur Charakterisierung der innerhalb von Erosionsflächen auftretenden kurz-, mittel- und langfristigen Schäden durch Bodenerosion. Die Onsite-Schäden sind bisher hinsichtlich der Reduzierung der Bodenfruchtbarkeit und der Veränderung wichtiger Bodenparameter durch ständigen Boden- und Humusabtrag für verschiedene Standorte Deutschlands abgeschätzt worden. Unmittelbar sichtbare Schäden sind: Verletzung, Entwurzelung und Vernichtung von Kulturpflanzen, erschwertes Befahren der Äcker durch tiefe Erosionsrinnen oder Dünen, Überdeckung von Pflanzen, Wegspülen und Wegblasen von Saatgut, Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln vom Ausbringungsort, Konzentration von Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln im Sedimentationsbereich. Nicht unmittelbar sichtbare Schäden sind Verlust an durchwurzelbarem Bodenvolumen und damit vermindertes Wasserspeicher-, Filter- und Puffervermögen, Reduzierung der ökologischen Funktionsfähigkeit, Verarmung des Bodens an Humus und Pflanzennährstoffen (Reduzierung der Erträge bis auf 30%), Zunahme der Flächenheterogenität, Akkumulation von Schadstoffen. |
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