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[von griech. orthós=gerade und klásis=Spaltung], Alkalifeldspat, Argyllit, Cottait, Felsit, Kalifeldspat, Nekronit, Orthose, Pegmatolith, Mineral (Abb.) mit der chemischen Formel K[AlSi3O8] und monoklin-prismatischer Kristallform; Farbe: hell- bis dunkelrötlich, bräunlichrot, gelblich, weisslich-grau, grünlich, bläulich-schillernd; Glas- bis Perlmutterglanz; durchscheinend bis undurchsichtig; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 6; Dichte: 2,55-2,63 g/cm3; Spaltbarkeit: vollkommen nach (001), weniger gut nach (010), undeutlich nach (110); Aggregate: auf- und eingewachsene Kristalle, riesen- bis grobspätige Massen, feinkörnig bis dicht; bei Kristallen vielfach Zwillingsbildung (Karlsbader, Bavenoer und Manebacher Gesetz); vor dem Lötrohr an den Kanten abrundbar; in HF und KOH löslich; Begleiter: andere Feldspäte, Spodumen, Quarz, Glimmer; Vorkommen: Gemengteil vieler magmatischer Gesteine wie Granit, Syenit, Rhyolith und Trachyt, ferner in vielen kristallinen Schiefern, in Gneis und manchmal auch eingelagert in Sedimenten wie Grauwacke und Arkosen; Fundorte: Strigom (Striegau) in Polen, Biella (Piemont, Italien), ansonsten weltweit.
Orthoklas: Orthoklaskristall. |
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