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[von griech. phlogopos=von fettigem Aussehen], Magnesiaglimmer, Mineral mit der chemischen Formel KMg3[(F,OH)2|AlSi3O10] und monoklin-prismatischer Kristallform; Farbe: rötlichbis dunkelbraun, aber auch grau, seltener grün; metallischer Perlmutterglanz; durchsichtig bis durchscheinend; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 2,5 (mild bis spröd); Dichte: 2,76-2,97 g/cm3; Spaltbarkeit: höchst vollkommen nach (001); Aggregate: blätterig, zuweilen grossblätterig, schuppig, derb; Asterismus durch feinste Einlagerungen; vor dem Lötrohr schwer schmelzend; in Säuren zersetzbar; Begleiter: Diopsid, Forsterit, Dolomit, Spinell, Calcit, Feldspäte und Skapolithe; Vorkommen: pneumatolytisch gebildet und kontaktmetasomatisch als Gemengteil in körnigen Kalken und Dolomiten der kristallinen Schiefer und des Kontakts; Fundorte: Kaltes Tal bei Harzburg (Harz), Crottendorf (sächsisches Erzgebirge), Campolungo (Tessin, Schweiz), Bamle (Norwegen), Åker (Schweden), Pargas (Finnland), Slyudjanka (Transbaikalien), Sydenham (Ontario, Kanada), Ampandandrava (Madagaskar). Glimmergruppe. |
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