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Pionierpflanzen |
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Bezeichnung für Pflanzen, die als erste Standorte besiedeln, welche aus natürlichen oder anthropogenen Gründen noch nicht mit Vegetation bedeckt sind, z.B. Schutthalden im Gebirge (Schuttflurvegetation) oder künstliche Aufschüttungen (Minenabraum, Rekultivierungen). Auf Felsen handelt es sich um Flechten, Moose und Kräuter, denen wenig anspruchsvolle Holzgewächse folgen. Die Pionierpflanzen tragen zur Bodenbildung bei und werden später meist durch anspruchsvollere Gewächse verdrängt (Sukzession), deren Vorkommen jedoch nur durch die vorherige Existenz der Pionierpflanzen ermöglicht wird. Die Pionierpflanzen weisen spezielle Anpassungen an die unwirtlichen Standortbedingungen auf: zahlreiche, über lange Zeit keimungsfähige Diasporen (Samen) mit guter Ausbreitungsfähigkeit, Ausläuferbildung sowie gute Regenerationsfähigkeit der Pflanzen nach mechanischer Schädigung. |
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