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Anhänger der von J. Hutton (1726-1797) entwickelten Lehre, dass neben dem Wasser die wesentlichen Gestaltungskräfte aus dem Erdinneren, in dem ein Zentralfeuer angenommen wurde, kämen. Mit der aus der Tiefe ausstrahlenden Hitze würden Lockergesteine gehärtet und verfestigt, zu Gebirgen verfaltet und mit diesen zu Festländern verschweisst. Hutton erkannte das Aufdringen von glutflüssigen Schmelzen aus dem Erdinneren und leitete daraus bereits die Entstehung der magmatischen Gesteine im heutigen Sinne ab. Diese Erkenntnisse waren Anlass zum langwierigen Streit der Plutonisten mit den Neptunisten (1800-1820; Neptunismus), die den Ursprung aller Gesteine aus wässrigen Lösungen annahmen. Nach dem Tode von A.G. Werner setzten sich die Huttonschen Erkenntnisse durch. |
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