| |
Trockenbohrverfahren (Verdrängungsbohren), bei dem ein längsgeschlitztes Stahlrohr mit Meissel- oder Schneidkante am unteren Ende in Lockergestein durch Rammen oder Einschlagen vorgetrieben wird. Nach Abteufen einer Rohrlänge (handelsüblich 1 bis 2 m) hat sich das Rohrinnere mit dem durchbohrten Material gefüllt und wird zutage gezogen. Der Rohrinhalt, bei lockeren Material durch einen Kernfangring gehalten, kann dann mit ausreichender Tiefengenauigkeit aufgenommen werden. Je nach verwendetem Sondendurchmesser können auch gestörte Bodenprobenmengen gewonnen werden. Der mit Durchmesser und Tiefe zunehmende Reibungswiderstand beschränkt die Rammkernsondierung auf geringe Tiefen und Durchmesser und im Einsatz nur auf Lockergesteine. |
|