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Ratioverfahren, Verfahren zur Datenreduktion, welches durch Division Albedo- bzw. Beleuchtungsunterschiede unterdrückt. Die spektralen Eigenschaften treten hierbei in den Vordergrund. Nachteile dieser Methode sind die Verschlechterung des Signal-Rausch-Verhältnisses und eine mitunter aufwendige Erfassung des atmosphärischen Streulichtanteils in den einzelnen Bändern. I.d.R. wird die Ratiobildung auf zwei Bänder angewendet, wodurch die Interpretation des Spektralverhaltens erleichtert wird. Sie ist auch unabhängig von den unterschiedlichen Reflexionswerten der aufgezeichneten Region verwendbar. Beispielsweise werden benachbarte Szenen direkt kompatibel, auch multitemporal sind Vergleiche möglich. Im Gegensatz zu Ratiobildungen können bei der Hauptkomponententransformation beliebig viele Bändern miteinander verknüpft werden. |
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