Rationalitätsprinzip, die empirische Feststellung, dass bei der Beschreibung der Kristallflächen durch die Verhältnisse ihrer Achsenabschnitte (Weisssche Indizes) oder ihrer Reziprokwerte (Millersche Indizes) bei geeigneter, symmetriebezogener Wahl der Basis nur ganzzahlige Werte auftreten. Ursache hierfür ist der translationssymmetrische, gitterhafte Aufbau der Kristalle.