187Os mit einer Halbwertszeit von 4,57·1010 Jahren. Mit der Methode werden Gesamtgesteinsalter oder Mineralalter bestimmt. Da die datierten Minerale oder Gesteine zum Zeitpunkt des Starts der isotopischen Uhr in der Regel bereits Os-Isotope enthielten, wird meist die Isochronenmethode angewandt. Nach Überwindung anfänglicher Probleme mit der Bestimmung der Halbwertszeit, der Präparation der Elemente Re und Os und der Messtechnik (Os-Isotope lassen sich als negative Ionen im Thermionenmassenspektrometer (Massenspektrometrie) bestimmen), wird die Methode künftig vermutlich an Bedeutung gewinnen. Bisher wurde sie vor allem erfolgreich zur Datierung von sulfidischer Mo- und Cu-Minerale sowie bei isotopengeochemischen Fragestellungen eingesetzt.