| |
Osborne, britischer Physiker und Ingenieur, * 23.8.1842 Belfast, † 21.2.1912 Watchet (Somerset); 1868-1905 Professor in Manchester, ab 1877 Mitglied der Royal Society in London; stellte 1883 das hydrodynamische Ähnlichkeitsgesetz (Reynoldssches Ähnlichkeitsgesetz) als Grundlage für hydrodynamische Modellversuche auf und führte die Reynoldssche Zahl ein; ferner Arbeiten zu den Reibungs- und Schmierverhältnissen in mechanischen Lagern (schuf 1886 eine Theorie der Schmiermittelreibung und -wirkung, die später von A.J.W. Sommerfeld erweitert wurde), zu den elektrischen Erscheinungen in der Atmosphäre und zur Wärmelehre; stellte 1889 eine Theorie der turbulenten Strömungen auf; erklärte die Wirkungsweise des Radiometers, erfand ein Thermodiffusiometer und einen Apparat zur künstlichen Erzeugung von Hagelkörnern. |
|