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Reynoldssche Zahl |
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Reynoldszahl, Re, nach dem britischen Physiker Reynolds benannte Kennzahl. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen Trägheitskräften und den Reibungskräften:
mit ρ=Dichte, vm=mittlere Fliessgeschwindigkeit, rhy=hydraulische Radius und η=dynamische Viskosität, oder:
mit U=charakteristische Geschwindigkeit, L=charakteristische Länge und v=kinematische Zähigkeit des betrachteten Fluids. Die Reynoldsche Zahl ist eine dimensionslose Zahl, die Effekte der Fliesscharakteristik, der Fliessgeschwindigkeit und Tiefe sowie der Flüssigkeitseigenschaften Dichte und Viskosität einschliesst. Sie kennzeichnet die Art des Strömens. Bei geringen Rauheitswerten an den Begrenzungen charakterisiert eine Reynoldsche Zahl kleiner als 500 überwiegend laminare Strömung. Ein Wert grösser als 750 bedeutet vorwiegend turbulente Strömung. In offenen Gerinnen mit hohen Rauheitswerten des Flussbettes wird der kritische Punkt des Eintretens des turbulenten Fliessens schon bei Werten nahe 500 erreicht. Abschätzungen für den Erdmantel zeigen, dass hier die Konvektionsströmungen laminar ablaufen müssen.
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