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1) gross- oder kleinräumige Waldfläche, auf welcher der vorhandene Gehölzbestand geschlagen wurde, mit dem Ziel, eine Verjüngung des Bestandes zu erreichen. Auf den abgeholzten Flächen stellt sich eine Pflanzengesellschaft (Schlagflur) ein, die abhängig von den Boden- und Klimaverhältnissen verschiedene Sukzessionen durchläuft und unter optimalen natürlichen Bedingungen als Klimax wieder einen Wald aufweist (Sekundärwald). 2) Ackerschlag, ein grösseres Feld im Ackerland, das mehr oder weniger einheitlich, vom gleichen Landwirt und innerhalb einer Fruchtfolge bewirtschaftet wird. Die Grenzen des Schlags im Landwirtschaftsgebiet wurden zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktivität durch die Flurbereinigung neu bestimmt. Die Form und Ausdehnung des Schlags hat neben arbeitstechnischen auch ökologische Auswirkungen: Grosse Schläge fördern zwar die Produktivität, verursachen aber auch den Verlust von Saumbiotopen oder Hecken und bewirken ohne entsprechende flurgestalterische Gegenmassnahmen eine Ausräumung der Kulturlandschaft und eine Erhöhung der Bodenerosionsgefährdung. |
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