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Waldfläche mit vorrangiger Funktion der Verhütung und Abwehr von Gefahren für die Allgemeinheit. Der Schutzwald trägt durch seine Lage, seinen inneren Aufbau und seine Grösse zur Minderung von Gefahren bei, die angrenzenden Ökosystemen drohen. Die verschiedenen Schutzfunktionen können sein: Naturgefahrenschutz (Lawinenschutz, Steinschlag, Rutschungen), Bodenerosionsschutz, Wasserschutz (Regulierung des Wasserhaushaltes), Klimaschutz (klimaökologische Ausgleichsfunktion), Windschutz und Immissionsschutz (Lärmschutz, Auffilterung von Schadstoffen im Niederschlag oder in der Luft). Schutzwald kann speziell durch die Raumplanung als Schutzzone ausgewiesen und pflegende Bewirtschaftungsmassnahmen darin vorgeschrieben werden. Wald, der nur ökologische Schutzgründe hat und nicht primär der Gefahrenabwehr für den Menschen dient, ist ein Schonwald. |
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