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Begriff der Ökologie für biologische (biologische Selbstreinigung) und chemische Abbauprozesse, die in Fliessgewässern wirken und dank derer belastende Stoffe abgebaut werden und die Wasserqualität erhalten bleibt. Dies geschieht durch Verdünnung von belastenden Inhaltsstoffen (Zufluss von unbelastetem Wasser) oder durch organischen Abbau unter Sauerstoffzehrung. Die Selbstreinigung ist stark gekoppelt mit Gewässerströmung, Sauerstoffeintrag (auch künstlich bei Seebelüftung und in Kläranlagen) und den Lebensgemeinschaften in den Gewässern. Je nach Konzentration der belastenden, meist organischen Stoffe bildet sich eine andere Fliessgewässerbiozönose aus. Mit Hilfe dieser kann die Gewässerqualität entlang der Selbstreinigungsstrecke mittels des Saprobienindex bestimmt werden. Die Belastbarkeit eines Gewässers ist allerdings beschränkt. Wird sie überschritten, kommt es zu einem Umkippen des Gewässers. |
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