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Untersuchung der spektralen Eigenschaften von Trainingsgebieten. Die Signaturanalyse dient vor allem zur Auswahl der für die Klassifikation bestgeeigneten spektralen Datensätze, sowohl aus originalen als auch aus künstlich neugeschaffenen Kanälen. Die Signaturanalyse kann aber auch zur Eliminierung einzelner Trainingsgebiete und damit zu Veränderungen der betroffenen Musterklasse Anlass geben. Die Ergebnisse der Signaturanalyse sollen ausserdem aufzeigen, ob sich die gewünschten Objektklassen allein durch die spektralen Informationen der Aufzeichnung klassifizieren lassen oder ob Zusatzdaten hinzugezogen werden müssen. Dabei werden i.d.R. folgende Schritte durchgeführt: a) Auswahl von Trainingsgebieten (unter Einbindung von Geländeaufnahme und Luftbildauswertung), b) Übertragung der Trainingsgebiete auf die Fernerkundungsbilddaten, c) Maskenerzeugung für die Trainingsgebiete (Fläche wird über bestimmte Grauwerte festgelegt), d) statistische Auswertung der Grauwertverteilung in den Testgebieten und Darstellung der Grauwerthistogramme, e) Zusammenfassung von Trainingsgebieten zu Klassen und Subklassen aufgrund der spektralen Signaturanalyse, f) nochmalige Überprüfung der Signaturen von Klassen über Signaturplots. |
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