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SIS, Begriff für eine unter der Bezeichnung „Magic Eye” bekannt gewordene Technik, die Ende der Achziger und Anfang der Neunzigerjahre des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. In einer Darstellung werden streifenförmig alternierend (interleaved oder interlaced) zwei Stereoeinzelbilder so dargestellt, dass sie mit Parallel- oder Schielbetrachtungstechnik dreidimensional wahrgenommen werden können. Diese Ende der Siebzigerjahre von C.W. Tyler entwickelte Darstellungsweise wird allerdings nach Reihenversuchen in den Neunzigerjahren heutzutage nicht zu den Methoden der 3D-Visualisierung gerechnet, da sich herausgestellt hat, dass SIS für die Darstellung geowissenschaftlicher Sachverhalte nicht ausreichend geeignet sein dürften. Neben dem einfarbigen, meist schwarz-weissen Zufallspunkt-Stereogramm (Random Dot Stereogramme, RDS) entwickelte sich bald auch das - häufig durch ansprechende Muster charakterisiert - Farbfeld-Stereogramm. |
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