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[von lat. scapus=Schaft, Stengel], Elainspat, Mischkristall der Endglieder Marialith (Ma)=Na8[(Cl2,SO4,CO3)|(AlSi3O8)6] und Mejonit (Me)=Ca8[(Cl2,SO4,CO3)2|(AlSi2O8)6]; tetragonal-dipyramidale Kristallform; Farbe: farblos, weiss, grau, tiefblau, auch rot; Glasglanz, auf Spaltflächen Perlmutterglanz; durchscheinend bis trüb; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 5-6 (spröd); Dichte: 2,54-2,77 g/cm3; Spaltbarkeit: vollkommen nach (110), weniger vollkommen nach (100); Bruch: muschelig bis uneben, Aggregate: körnig, strahlig, faserig, dicht, auch spätig; Kristalle säulig, stengelig bis nadelig; vor dem Lötrohr unter Aufblähung leicht schmelzbar; bei Ca-Reichtum in Säuren gelatinisierend, bei Ca-Armut zersetzbar; zersetzter Skapolith wird als Porzellanit bezeichnet; Begleiter: Granat, Epidot, Augit, Vesuvian; Genese: überwiegend pneumatolytisch (typisch für Kontaktlagerstätten); Fundorte: Tosatal (Oberitalien), Arendal (Norwegen), Tunaberg (Schweden), in Edelsteinqualität von Isoky (Madagaskar). |
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