| |
Duparcit, Genovit, Idokras, italienischer Chrysotil, Jefreinoffit, kalifornischer Türkis, nach dem Vorkommen am Vesuv benanntes Mineral (Abb.) mit der chemischen Formel Ca10(Mg,Fe)2Al4[(OH)4|(SiO4)5|(Si2O7)2] und ditetragonal-dipyramidaler Kristallform; Farbe: braun,
grünlich-braun, grün, gelbbraun, seltener gelb, rot- bis schwarz-braun; Glasglanz (frischer Bruch=Fettglanz); durchscheinend; Strich: weiss bis grau, Härte nach Mohs: 6,5; Dichte: 3,27-3,45 g/cm3; Spaltbarkeit: keine; Bruch: uneben, splittrig; Aggregate: körnig, kugelig, kleinkörnig bis dicht bzw. hornfelsartig; vor dem Lötrohr leicht schmelzbar zu grünlichem oder braunem Glas; in Salzsäure teilweise und nach vorherigem Glühen vollkommen löslich; Begleiter: Chlorit, Diopsid, Granat, Ilvait, Epidot, Pyroxen, Wollastonit, Skapolith, Chalkopyrit, Pyrrhotin, Sphalerit, Arsenopyrit; Vorkommen: in Gesteinen fast stets metamorphen Ursprungs sowie in regionalmetamorphen Kalksteinen, jedoch selten in Magmatiten; Fundorte: Göpfersgrün (Bayern), Auerbach bei Bensheim (Hessen), Mussa Alp (Piemont) und Vesuv sowie Monte Somma (Italien), Aarvold bei Oslo (Norwegen), Pitkjaranta (Karelien) und Polkajovka im Ural, Karaburun (Türkei).
Vesuvian: Vesuviankristall. |
|