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von Folk 1959 geprägter Begriff für eine umkristallisierte spätige Grundmasse (Matrix) in Carbonaten, die durch Kristallgrössen meist über 10 μm und durch helle, durchscheinende Kristalle gekennzeichnet ist. Nach Art der Entstehung werden unterschieden: a) Orthosparit (=Eosparit), als Zement in inter- oder intragranularen Poren entstanden, mit geraden, der Kristallstruktur entsprechenden Kristallgrenzen, und b) Pseudosparit (=Neosparit), durch neomorphe Prozesse (Transformation, Umkristallisation) gebildet. Die Kristallgrenzen sind oft unregelmässig oder gekrümmt. Mikrosparit steht mit seinen Korngrössen von 4-10 μm zwischen Sparit und Mikrit. Er ist gekennzeichnet durch einheitliche und gleichförmige Kristallgrössen. |
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