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[von griech. staurós=Kreuz und lithos=Stein], Nordmarkit, schwarzer Granatit, Mineral (Abb.) mit der chemischen Formel 2FeO·AlOOH·4Al2[O|SiO4] und monoklin-prismatischer Kristallform; Farbe: rötlich- bis schwärzlich-braun, auch schwarz; Glasglanz, auf Bruch Fettglanz; Strich: grauweiss bis farblos; Härte nach Mohs: 7-7,5; Dichte: 3,74-3,83 g/cm3; Spaltbarkeit: kaum deutlich nach (010); Bruch: uneben, muschelig; Aggregate: kurz- und langsäulige Kristalle, oft kreuzförmige Zwillinge; vor dem Lötrohr unschmelzbar; in Schwefelsäure nur teilweise Zersetzung; Begleiter: Disthen, Almandin, Muscovit, Ouarz; Vorkommen: als Mineral der Dislokationsmetamorphose in Chloritoid-Sericit-Schiefern und Glimmerschiefern sowie feldspatarmen Paragneisen bzw. in Paragonitschiefern und als Schwermineral in Sanden; Fundorte: Spessart, Waldenburg und Döbeln (Sachsen), Lago Ritom (Tessin, Schweiz), St. Radegund (Steiermark, Österreich), Quimper (Auvergne, Frankreich), Sobotín (Zöptau) in Mähren, Compostella (Spanien),
Baikalsee und Kolahalbinsel (Russland), Trail-Ridge (Florida, USA) und Gorob-Mine (Namibia).
Staurolith: Staurolithkristall und Zwilling nach (032). |
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