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Inhomogenität in einer homogenen Umgebung, insbesondere bezogen auf die petrophysikalischen Eigenschaften, die sich von der Umgebung unterscheiden. Im Prinzip beinhaltet bereits jede Schichtung eine Abweichung von der Homogenität. Im allgemeinen wird der Begriff Störkörper auf dreidimensionale Inhomogenitäten angewendet. Z.B. besitzt ein Salzstock meist eine geringere Dichte als die umgebenden Sedimente.
Die Modellierung beispielsweise geomagnetischer Feldanomalien erfolgt häufig derart, dass aus dem physikalischen Zusammenhang mögliche Quellgebiete mit geometrischen Strukturen konstruiert werden. Aus deren physikalischen und geometrischen Parametern wird das mathematische Modell formuliert, das im Sinne der indirekten Aufgabe dem Anomalienfeld bestmöglichst angepasst wird. |
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