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Bezeichnung für die zirkumpolare Zone des Borealen Nadelwaldes in Nordosteuropa und Sibirien. Im Norden grenzt die Taiga an die Tundra, im Süden an kontinentale Baumsteppen (Steppe), Halbwüsten oder Laubmischwälder (Laubwald, Nemorale Laubwälder). Besonders im westsibirischen Tiefland ist durch die Ebenheit der Landschaft und die geringe Verdunstung die Sumpftaiga verbreitet, die durch weite Moorflächen charakterisiert ist. Typisch für die Taiga sind auch sehr ausgedehnte Permafrostgebiete, die im Sommer nur wenig auftauen. Die Bäume können daher nur flach wurzeln. Damit sie dennoch genügend Halt und Nährstoffe finden, müssen sie weiträumig auseinander stehen. Dies begünstigt auch das Auftauen der Böden, weil so Sonnenlicht auf den Boden gelangt. Hauptbaumarten sind die Sibirische und Dahurische Lärche (Larix sibirica und Larix
dahurica), die Sibirische Fichte (Picea obovata) und die Waldkiefer (Pinus sylvestris). |
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