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die messtechnische Überwachung eines bestehenden oder im Bau befindlichen Tunnels. Die am häufigsten eingesetzten Messungen in bestehenden Tunneln sind Konvergenzmessungen hoher Präzision und bei im Bau befindlichen Tunneln die optische Verschiebungsmessung. Diese Messungen werden in Abständen von 10 bis 50 m vorgenommen, wobei in jedem Querschnitt mindestens fünf Festpunkte in der Tunnelschale beobachtet werden. Darüber hinaus werden bei im Bau befindlichen Tunneln an ausgewählten Querschnitten Spannungsänderungsmessungen mit hydraulischen Druckkissen vorgenommen, welche in tangentialer und radialer Richtung angeordnet werden. Bei nicht zu grosser Überdeckung der Tunnel sind auch Extensometer, Inklinometer und das Oberflächennivellement ausgezeichnete Hilfsmittel, um das Verformungsverhalten von Bauwerk und Baugrund messtechnisch zu erfassen. Ebenfalls gebräuchlich sind Ankerkraft- und Piezometermessungen. |
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