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[„Stein aus der Türkei”,wahrscheinlich, weil er aus Persien durch die Türken importiert wurde], Arizonoit, Calcit, Calait, Chalchuit, Henwoodit, Johnit, Kalait, Kallait, Senai-Stein, Mineral mit der chemischen Formel CuAl6[(OH2)|PO4]4·4H2O und triklin-pinakoidaler Kristallform; Farbe: himmelbis grünlich-blau, bläulich- bis spangrün, grün; schwacher Wachsglanz; undurchsichtig; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 5-6 (ziemlich spröd), Dichte: 2,6-2,8 g/cm3; Spaltbarkeit: keine; Bruch: muschelig; Aggregate: feinstkörnig, feinstfaserig, dicht bis porös, nierig, traubig, als Trümmer, Adern, Überzüge; vor dem Lötrohr wird er rissig und braun; in Säuren löslich; Begleiter: Chalcedon, Limonit u.a.; Fundorte: Oelsnitz (Vogtland), Weckersdorf (Thüringen), Los Cerillos (Mexiko), Copper-Mine bei Bigham (Utah, USA), Madèn bei Nishapur (Iran). Farbliche Verbesserungen von Türkis werden durch chemische Behandlung der Oberfläche und nachträgliche Imprägnation mit blauen Kunststoffen durchgeführt. Häufig handelt es sich bei Türkisimitationen auch um gefärbtes fossiles Elfenbein oder um gefärbtes Knochenmaterial. Edelsteine. |
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