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Arealkarte, die kartographische Darstellung der Erstreckung und Ausdehnung von flächenhaften oder über die Fläche verbreiteten Sachverhalten. Die Wiedergabe flächenhaft verbreiteter Objekte (Gebiet mit Schneedecke, geologische Formation, Kulturart) sollte generell mittels Flächenmethode erfolgen. Die Darstellung punktförmiger Objekte mittels Signaturenmethode führt zu Standortkarten. Bei starker Verkleinerung kann eine solche Verbreitung zu einer Fläche zusammengezogen werden, die exakt als Pseudoareal anzusprechen ist. Auf solchen Arealkarten wird die Verbreitung von Pflanzen (Vegetationskarten) und Tieren (zoo-geographische Karten) meist mit einer ausgezogenen oder gerissenen Umgrenzungslinie verdeutlicht (Abb.), die Fläche statt mit einem Flächenton durch Flächenmuster oder Schraffuren gefüllt.
Verbreitungskarte: Verbreitung mitteleuropäischer Eichen; Beispiel für Arealgrenzen von Stieleiche (Quercus robur), Flaumeiche (Quercus pubescens), Traubeneiche (Quercus petraea) und Steineiche (Quercus ilex). |
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