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Phasenübergang eines Stoffes vom flüssigen in den gasförmigen Zustand. Verdampfung kann bei jeder Temperatur und jedem Druck stattfinden. Wird die Flüssigkeit bis zum Siedepunkt erwärmt, verdampft die Flüssigkeit nicht nur an der Oberfläche, sondern auch im Innern in Form von Blasen (Sieden). Zur Überwindung der molekularen Anziehungskräfte muss die Verdampfungswärme aufgebracht werden, die bei der Kondensation wieder freigesetzt wird. Die Verdampfungswärme von Wasser beträgt bei 20ºC 2,45·106 Ws/kg. Das langsamer als Sieden verlaufende Verdampfen unterhalb der Siedetemperatur nennt man Verdunstung. |
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