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eine Aussage über die Vorhersageleistung kann nur mittels vergleichender Verifikation mit einer Referenzvorhersage gewonnen werden (Abb.). Gewöhnlich wird sie als Reduktion der Fehlervarianz (RV) bzw. als Differenz zweier Kontingenzmasse (TSS) ausgewiesen. Bestimmt man die Vorhersageleistung als (empirische) Funktion des Vorhersagezeitraumes (Zeit zwischen Ausgabe der Vorhersage und Gültigkeitszeitpunkt bzw. -zeitraum), so definiert das Erreichen des Zeitpunktes mit verschwindender Vorhersageleistung die praktische, gegenwärtige Grenze der Vorhersagbarkeit.
Temperatur, der Wolkenbedeckung, des Niederschlags und des Windes (20 verschiedene Zielgrössen) im Zeitraum 1989/98 für 14 bis 17 deutsche Orte. Die Zahlenwerte der Ordinate dürfen keinesfalls als „Trefferquote” interpretiert werden, sondern als die prozentuale Reduktion der Fehlervarianz (kostenloser) Persistenzvorhersagen infolge echter, wissenschaftlicher Vorhersagen. Man erkennt, dass im Mai die Vorhersageleistung ihr Minimum erreicht. |
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