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1) Chemie: a) die Reaktion eines Elementes oder einer chemischen Substanz mit Wasserstoff, z.B. Cl2+H2→HCl. b) die Reaktion einer chemischen Substanz unter Verringerung ihres Sauerstoffgehaltes, z.B. SO42–→S2–. c) die Reaktion eines Elementes unter Aufnahme von Valenzelektronen und Übergang zu einem elektronisch niedriger wertigen Zustand, z.B. Mn4+→Mn2+. Eine Reduktion ist stets mit der inversen Reaktion, der Oxidation, eines Reaktionspartners verbunden, so dass es dabei immer zu sog. Redoxreaktionen kommt. Ausserdem sind die beschriebenen Teilreaktionen miteinander verknüpft. So geht bei der Reduktion des Sulfations SO42
zu S2- das S-Atom vom (+6)-wertigen in den (-2)-wertigen Valenzzustand über. 2) Geodäsie: Schwerereduktionen. 3) Geophysik: bezeichnet die Umrechnung von Messwerten auf ein bestimmtes Bezugsniveau bzw. auf einen bestimmten Zeitpunkt mit dem Ziel, die an verschiedenen Orten unter unterschiedlichen Bedingungen oder zu verschiedenen Zeiten gemessenen Werte besser vergleichen zu können. Messwerte können sowohl räumlich als auch zeitlich reduziert werden. |
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