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Forstpedologie, forstliche Bodenkunde, ressortorientierter Teil der Bodenkunde, der forstlich genutzte u.a. Waldstandorte kennzeichnet und bewertet. Betonung des Nutzungsbezugs ist aus praktischer Sicht akzeptabel, da Ausbildung, Verwaltung und Betriebe ebenso auf Wald/Forst bezogen existieren. Es gibt u.a. spezielle Lehrstühle an Hochschulen, wobei die Risiken in bezug auf eine einheitliche Entwicklung der Fachdisziplin Bodenkunde zu beachten ist. Trotz Besonderheiten von Waldböden (Humusauflage, eingriffsarm gegenüber Ackerbau) haben Forstflächen häufig ackerbauliche Historie, d.h. auch Merkmalsausprägungen nichtforstlicher Vornutzungsphasen, was gegen eine Separation als spezifische Fachdisziplin spricht. |
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