natürliche oder naturnahe Böden mit weitgehend ungestörter Bodenbildung und Profilabfolge. Typisch für Waldböden ist die Streuauflage, die früher stark genutzt wurde (Streunutzung). Seit Beginn der Industrialisierung wurden diese immer mehr durch die Verbrennungfossiler Brennstoffe und deren Emissionen und Deposition beeinflusst. So ist u.a. der Ap-Horizont eines Ackerbodens durch den Verdünnungseffekt weniger durch Schwermetalle und organische Schadstoffe belastet, als der Auflagehumus eines Waldbodens. Ein weiteres Beispiel für die anthropogene Belastung sind die Säureeinträge durch die Luft (NH4) und den Niederschlag. Sie führen zu einer sekundären Versauerung und zu einer Veränderung des C/N-Verhältnisses im Boden.