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enge rhythmische Wechsellagerung von hellen, feinsandig-siltigen und dunklen,
Corg-reichen, tonigen Lagen, den Warven. Typische Warvite sind Bändertone (Beckentone), die sich bevorzugt in gletscherrandnahen Seen bilden. Während der Sommerperiode führt hier die hohe Ablationsrate des Eises zu erhöhter Wasserführung und Transportkraft, so dass gröberes Material mitgeführt werden kann und sich die sandig-siltigen Lagen ablagern. Die tonigen Zwischenlagen hingegen bilden sich während kälterer Jahreszeiten, in dem die Schmelzwasserflüsse inaktiv sind und die Sedimentation lediglich aus der Suspension erfolgt. Aufgrund des jahreszeitlichen Wechsels der Sedimentationsbedingungen, können Warvite zur relativen Altersbestimmung herangezogen werden (Warvenchronologie).
Warvenartige Rhythmite können sich zudem in Ästuaren, Seen oder grösseren abgeschnürten Becken entwickeln. |
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