| |
in Anlehnung an DIN 4049 die zielbewusste Ordnung aller menschlichen Einwirkungen auf das ober- und unterirdische Wasser. In weitergehender Definition wird sie als „die Wissenschaft der methodischen Grundlagen einer zielbewussten Ordnung und der nachhaltigen (sozio-ökonomisch-ökologisch) Nutzung der Wasservorkommen des festen Landes nach Volumen und Qualität zum Schutze des Menschen und seiner Kultur” definiert (nachhaltige Wasserwirtschaft). Wesentliche Aufgabe der Wasserwirtschaft ist es, zwischen dem durch die Gegebenheiten der Natur meist aus quantitativer und qualitativer Sicht begrenzten Wasserdargebot und dem sich aus dem Anspruch der Gesellschaft ergebenen Wasserbedarf einen Ausgleich zu schaffen (Gewässernutzung). Weitere Aufgabe ist es, die Menschen und deren Eigentum vor dem Wasser zu schützen (Hochwasser, Sturmflut) sowie das Ökosystem Wasser zu bewahren (Gewässerschutz). Die Wasserwirtschaft gliedert sich in die Bereiche Wasserversorgung, Siedlungswasserwirtschaft (Abwasserbeseitigung, Stadtentwässerung), Gewässerschutz, Verkehrswasserwirtschaft, (Schiffahrt), Wasserkraftnutzung, Hochwasserschutz und Küstenschutz. |
|