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mixed layer minerals, Phyllosilicate meist im Korngrössenbereich der Tonminerale, bei denen zwei und/oder Dreischichtpakete unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung regelmässig oder unregelmässig gestapelt sind. Besonders häufig sind regelmässige Sudoit-Montmorillonit-, regelmässige und unregelmässige Montmorillonit-Illit- und entsprechende Chlorit-Saponit-Wechsellagerungstonminerale. Wechsellagerungsminerale kommen überwiegend in Sedimenten aller Art vor und bilden sich meist bei unterschiedlicher diagenetischer Beanspruchung, seltener als Produkte hydrothermaler Prozesse. Die Bestimmung von Wechsellagerungsmineralen erfolgt röntgenographisch durch Röntgenbeugung oder unter dem hochauflösenden Durchstrahlelektronenmikroskop, und zwar an Ultramikrotomschnitten senkrecht zur Basis, wenn die quellbaren Komponenten mit n-Alkylammoniumionen aufgeweitet werden. |
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