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Wurzelregel, von F. Töpfer geprägter Begriff für eine empirische mathematische Beziehung zwischen Anzahl und Einzelheiten (Differenzierung) der Geländeobjekte und der infolge der massstäblichen Verkleinerung flächenmässig eingeschränkten Möglichkeit ihrer Darstellung in Karten, insbesondere in topographischen Karten. Das unmittelbare Wurzelgesetz lautet:
Dabei ist M=Massstabszahl der Karte, K=Dimensionskonstante, N=ein Naturmass als zahlenmässiges Kriterium für Objekte, Elemente oder Massnahmen der Kartenbearbeitung. Mit dieser Formel (Quadratwurzel aus der Massstabszahl) werden Beziehungen zwischen Georaum und Massstab erfasst, deren Berücksichtigung sich auf die Gestaltung topographischer Karten bezüglich optimaler Lesbarkeit und Kartenbelastung als günstig erwiesen hat. Aus dem unmittelbaren Wurzelgesetz lassen sich (relative) Formeln für die Beziehungen von Karten zweier Massstäbe zueinander ableiten,
u.a. auch das Auswahlgesetz einschliesslich seiner Spezifizierungen und Erweiterungen. |
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