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Windmulde, elliptische Deflationshohlform (Deflation), die mit ihrer Längsachse windparallel ausgerichtet ist und mitunter sandfrei sein kann. Blowouts entstehen in fixierten Dünenlandschaften nach Vegetationsverlust, was besonders auf Küstendünen zutrifft. Dabei treten häufig Längen von 10-30 m auf. Die Deflation setzt auf vegetationsfreien Flächen an und führt zu einer ersten Aushöhlung. Wenn sich dort Wirbel mit senkrechter Achse bilden, die den Sand von der Mitte zu den Rändern der Hohlform transportieren, entwickeln sich daraus blowouts. Zunächst besteht eine positive Rückkopplung, da die Windstärke im Tiefsten der Hohlform die grösste Geschwindigkeit erreicht, wodurch die Eintiefung beschleunigt wird. Das Breitenwachstum endet dort, wo die Transportkraft des Wirbels nicht mehr ausreicht, den Sand aufzunehmen bzw. hangaufwärts zu transportieren. Blowouts sind oft nur kurzzeitig aktiv, da sie i.d.R. schnell wieder bewachsen werden. Sie können aber auch in Hauptwindrichtung zur Entstehung von Parabeldünen überleiten. |
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